Rundreise USA 2014

Abflug und Ankunft in New York

Gleich geht's los.
Eigentlich bin ich kein bisschen aufgeregt. Ich kenne das ja alles schon.

Nach dem Einchecken werde ich es mir in meiner Tasche gemütlich machen (meine Kuschelente ist natürlich auch dabei) und den größten Teil der Reise verschlafen. Das mach ich immer so und ist ok, wenn meine Leute bei mir sind.
Manchmal habe ich das Gefühl, das denen die Zeit länger wird als mir :-).

Frauchen sorgt dafür, dass es nicht so hell ist und ich bilde mir ein, es ist Nacht und da schlafe ich ja auch.


Ungeduldig werde ich erst, wenn das Auschecken so lange dauert. Ich quengele dann ein bisschen rum - aber nur ganz wenig, da ich ja weiß, dass ich danach sofort etwas zu trinken bekomme und Gassi gehen darf, bevor es weiter geht.


Im Dunkeln nach New York reinfahren, ist ziemlich "spannend".
Ich habe alles genau beobachtet.

Ein Verkehr war das!
Herrchen hat das prima gemeistert.

Und die vielen Lichter - so schön anzusehen.

Unser Hotel war in Chinatown/Manhattan.
Wir waren richtig froh und natürlich auch sehr müde, als wir endlich angekommen sind. Unser Zimmer hat uns aber mehr als "entschädigt" für die am Ende dann doch ziemlich stressige Fahrerei.

Irgendwie hat das Navi die vielen Einbahnstraßen nicht im System gehabt und dazu noch das unglaubliche "Gewusel" mitten in der Nacht........ Haben die Leute denn kein Zuhause?




Na gut, wir haben uns dann kurzfristig auch noch mir zuliebe etwas unter die Menschen gemischt und ich habe schon einmal an ein paar Ecken mitgeteilt, dass ich da bin.

Der Blick aus unserem Fenster im Hotelzimmer auf das nächtliche Manhattan - unbeschreiblich schön! Ein Foto durch ein Fenster hindurch kann das leider nicht wirklich wiedergeben.




New York, 1. Teil

Nachdem wir in der Nacht angekommen sind, haben wir noch eine Weile den Blick auf Manhattan mit den unzähligen Lichtern genossen, bevor wir ziemlich müde eingeschlafen sind.

Was habe ich mich gefreut, dass meine Decke im Gepäck war. Schnell habe ich mir ein "Nest" gebaut und bin selig eingeschlafen.
Das Foto hat Frauchen am anderen Morgen gemacht, da ich ausnahmsweise keine Eile hatte, aufzustehen.

Es war ja noch recht früh. Als Herrchen aber dann fertig angezogen da stand, gab es für mich kein Halten mehr. Morgens ziehen Herrchen und ich nämlich immer um die Häuser. Heute war es besonders spannend.
Sooooo viele neue Informationen - Ihr habt ja keine Ahnung.

Mein erster Blick aus dem Fenster zeigte mir dann, dass schon jede Menge Leute unterwegs waren.
Als wir von unserem morgendlichen Spaziergang zurück kamen, war mein Frühstück hergerichtet und Frauchen saß auf der Bettkante und hat sich den Sonnenaufgang über Manhattan angeschaut.

"So was von schön" meine sie und hat unzählige Fotos gemacht. Ich habe mich dann noch einmal genüsslich auf meine Decke gelegt zum dösen.




Auf dem Dach schräg gegenüber und etwas unterhalb von uns hat ein Mann seine Morgengymnastik verrichtet. Auch das ist New York.




Hier war unser Standort - direkt in Chinatown. Von hier aus sind wir dann los, zu Fuß natürlich. Ein Fest für meine Nase! So viele Kolleginnen und Kollegen waren zu dieser frühen Stunde mit Ihren Gefährten unterwegs. Alle sittsam an der Leine. In der ganzen Zeit ist uns kein einziger "Streuner" begegnet.


Jetzt will ich Euch noch zeigen, was mir persönlich am besten gefallen hat, während sich meine Leute ja mehr für Gebäude, Straßen usw. interessiert haben:

Hydranten - mit jeder Menge Informationen. Da hatte ich es immer etwas eilig von einem zum anderen zu kommen.

Bei dem zweiten war ich etwas verwirrt, da ich nicht bis zum Ende kam. Da gab es doch glatt eine Scheibe zwischen dem vorderen und dem hinteren Teil - tstststs - ich habe trotzdem eine  Nachricht hinterlassen. (Man will ja nicht unhöflich sein, schließlich haben bereits andere dort ihre Visitenkarte hinterlassen).
"Tretminen" haben wir übrigens nirgendwo gesehen. Offensichtlich gibt es gerade in einer solch großen Stadt wie New York viele Menschen, die die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner ordnungsgemäß - so wie auch meine Leute es immer tun -  entfernen. SUPER!



Besonders angetan waren meine Begleiter von den Häusern mit den Außenleitern - wie bei Pretty Women, meinte Frauchen und hat in den verschiedenen Stadtteilen gleich einige davon fotografiert.
Obwohl - Pretty Women war doch in Kalifornien? Egal, es sieht irgendwie toll aus.





 
Auf unserem Weg sind wir durch viele kleine und größere Parks gekommen, was wiederum mir sehr gut gefallen hat. Das sind in NY kleine Erholungsoasen, die von den Menschen (und ihren Hunden!) gerne angenommen werden.  

 
 
 
Überall gibt es schön Bänke zum Ausruhen und viele Eichhörnchen, denen ich natürlich gerne hinterher gerannt wäre.
 
Und gleich beim Verlassen solcher Oasen empfängt einen das New York, von dem man schon so viele Bilder gesehen hat. Allem voran natürlich die typischen gelben Taxis.
 

 
Häuserschluchten, die die einen einschüchternd finden und die anderen faszinierend und Menschen"massen". Wir jedenfalls waren sehr beeindruckt.


 
 

 
New York, 2. Teil und Weiterreise

Wir sind immer noch in New York.

Nachdem wir so ca. 4 Stunden zu Fuß durch Manhattan gewandert sind, haben wir einen dieser Rundfahrten-Busse gechartert. Leider durfte ich nicht aufs Oberdeck, "zu gefährlich", sagte man uns, dabei lasse ich mir doch so gerne den Wind um die Nase wehen.
Egal, wir haben dann im Mittelteil von dem Bus gesessen, für meine Leute war das auf alle Fälle eine tolle Sache, denn da sieht man ja doch eine ganze Menge und muss sich nicht ins "Getümmel" begeben. Sie haben sich dann mit dem oben sitzen abgewechselt.
Ich war ohnehin etwas müde und habe mich zurückgezogen.
Man kann dann zwischendurch aussteigen und später wieder in einen anderen Bus zusteigen. - Sehr gute Sache.

By the way: Habe ich schon von meinem wunderbaren Pet-Care-Wagen berichtet. Der ist richtig klasse! Immer, wenn mir das Gewusel um mich herum zu groß wurde, bin ich hinein gesprungen und hatte meine Ruhe. Außerdem waren da ja auch alle meine Sachen drin. Wasser, Napf und eine Decke. Und manchmal durfte ich auch oben drauf stehen. Da hat man doch gleich eine ganze andere Sicht auf die Dinge.




Einmal haben wir uns sehr erschreckt. Zuerst hörte man nur lautes Rufen und dann kamen auf einmal Skateboardfahrer zwischen den Autos, Taxis und Bussen hindurch gefahren. Die waren unglaublich schnell, da die Straße abfällig war, und leider schwer zu fotografieren. Das waren ganz bestimmt so 20 bis 30 hintereinander. So was von waghalsig - einfach Wahnsinn, wie die zwischen den Autos durch sind. Noch ehe wir den Fotoapparat rausgeholt hatten, waren die meisten schon wieder zwischen den Autos verschwunden.

Das sieht man auch nicht alle Tage!









Diese Stadt überrascht, nicht nur mit seinen Menschen, sondern auch mit seinen Gebäuden.






Mich hätten ja die Kollegen auf dem Zebrastreifen mehr interessiert.
 

















Manchmal ist es schon vorgekommen, dass wir uns nicht über die Richtung einigen konnten. Bäume, Sträucher und Zäune interessieren mich halt mehr als Häuser. Aber meistens haben wir uns sehr gut verstanden und dann habe ich mich auch schon mal für ein Foto auf den Arm nehmen lassen.

Am Spätnachmittag waren wir am Hafen. Da war vielleicht was los - obwohl einem schon ein ganz schön kalter Wind um die Nase geweht ist.


 
Über dieses Kunstwerk auf dem rechten Foto sind wir im sogenannten Bankenviertel "gestolpert". Leider konnten wir nicht herausfinden, was uns der Künstler damit sagen wollte.

- Ich hab dann mal eine kurze Nachricht hinterlassen, nachdem dort zuvor eine durchaus bezaubernde weiße Hundedame das gleiche getan hat;-) -

Zum Schluss unserer aufregenden und sehr interessanten Stadttour noch ein paar interessante/bekannte Orte ohne Worte:




Zum Abschluss des Tages waren wir dann im "Italienischen Viertel" zum Essen. Meine Leute haben sich mit einem frischgezapften kühlen Bier für die müden Füße belohnt und das Essen soll sehr lecker gewesen sein.
Das hat mich aber gar nicht mehr interessiert, denn ich habe mich in meinem Wagen auf meiner Kuscheldecke zum schlafen hingelegt.

 
Da war einiges los. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite wurden die Gäste zu irgendeinem italienischen Kostümfest fotografiert. Kostenloses Kino sozusagen.

 
Abends sind wir alle müde und zufrieden eingeschlafen.

Am nächsten Morgen machten wir dann noch einmal einen kleinen Rundgang durch "unser Viertel".

Ich sage nur: "TAUSEND NASEN MÖCHTE ICH HABEN"!







Wie schon der Mann auf dem Dach waren auch hier die Menschen mit Frühsport beschäftigt.
 
Über die Brücke hinter diesem Torbogen sind wir in der Nacht unserer Ankunft nach Manhattan hineingefahren.........
 
 
 

 ........ und über diese Brücken haben wir Manhattan und damit New York City wieder verlassen.
 

 
 
 

Selbstverständlich habe ich genau aufgepasst, wohin wir jetzt fahren.
    
 
  
 
 
Jetzt kommt unsere absolute Lieblingsbrücke.
 
Zum Schluss noch ein paar schöne Aussichten:
 
 
 Ein letztes Foto

 
 
Gleich werden wir New York hinter uns gelassen haben und befinden uns auf dem Weg nach Albany.
 
Auf dem Weg nach Albany
 
Ich habe genau aufgepasst. Wir haben New York City hinter uns gelassen und sind auf dem Weg nach Albany, der Hauptstadt des Bundesstaates New York.   
 
  
 
An dem bunten Haus vorbei und auf einmal sah es ein ganz kleines bisschen aus wie bei uns in Bayern oder auch wie in Österreich, wo wir zuletzt waren und wo ich ganz schöne Erinnerungen daran habe ;-)
 








 
Mit den Bergen am Horizont - einfach wunderschön und eine Farbenpracht! Natürlich sind wir da ebenfalls einmal ausgestiegen, damit ich meine Nachrichten "absetzen" konnte.
 
Auch auf diesem Weg haben wir viele Brücken passiert. Ich hab dann immer einen ganz langen Hals gemacht und Frauchen musste um mich herum fotografieren, aber das kannte sie ja schon ;-)
 
 
Alle Straßen sind fast kerzengerade,
            was wiederum nicht gerade wie in Bayern oder Österreich aussieht.

Beim Studieren der Landkarte ist uns aufgefallen, dass wir mit einem kleinen Schlenker über Woodstock fahren können, was wir natürlich auch gemacht haben. Allerdings hat sich das nicht wirklich gelohnt. Wir haben ein paar Fotos gemacht und sind gleich weiter gefahren, damit wir Albany noch im Hellen erreichen. 

    

Der Golfclub und Harley Davidson waren so die Highlights von Woodstock. Da wäre noch ein kleines Museum gewesen, das haben wir uns allerdings "gespart".

 
Dieses Haus haben wir in irgendeinem kleinen Ort auf der Strecke zwischen Woodstock und Albany aufgenommen, wo wir einen kleinen Zwischenstopp nur für mich gemacht haben.
 
Was hatte ich einen Spaß! Das Laub hat so schön geraschelt und unter dem Busch - der eigentlich nur wegen der schönen Farbe aufgenommen wurde - gab es für mich so viel zu erschnüffeln, was interessiert mich denn die Farbe?
 
 
Am frühen Nachmittag erreichten wir Albany.
  
 
Ich war schon ganz aufgeregt, da ich sicher war, dass es wieder viel Neues zu erschnüffeln gibt. 
 
Albany
 
Wir sind in Albany angekommen. Die Fahrt war interessant und abwechslungsreich. Was uns Männer ein ganz kleines bisschen genervt hat (wirklich nur ein ganz kleines bisschen) war dieser blöde Ohrwurm von Roger Whittaker (!) "ALBANY", den Frauchen zum Besten gegeben hat. Dabei hat dieses Albany nun mal gar nichts mit dem Albany zu tun. Na ja, irgendwie war's ja auch lustig.

In einem Parkhaus ganz in der Nähe der Universität haben wir einen Parkplatz gefunden und sind dann zu unserem Rundgang aufgebrochen.

 
Meine Leute haben sich die Universität angeschaut und ich hab erst mal erkundet, wer hier so alles unterwegs gewesen ist.

Natürlich habe ich auch gleich ein paar Nachrichten hinterlassen.

Ich hatte ja eine Weile darauf gewartet, dass wir endlich wieder loslaufen.



An der Universität haben wir also unseren Rundgang durch Albany begonnen.
 
Nachdem ich meine Schnüffelrunde bekommen hatte, war ich natürlich auch bereit für ein paar Fotos.
 
Hier sind wir am Tricentennial Park.

Statue of the coat of arms

UNION STATION Albany

Das hier ist eine Bronze-Statur des ehemaligen
Bürgermeister Thomas Whalen III mit seinem Hund Finn McCool
Da passe ich doch prima dazu oder etwa nicht?
 




 
Die Schnüffeltour ging weiter, vorbei am County Courthouse und hinein in den nächsten Park.
 
Academy Park



Also die Parks waren einfach das Beste! Eine Menge zu erschnüffeln für mich und viel zu sehen für meine Reisebegleiter.



Nach einer kleinen Pause ging es weiter zum Capitol - ein mächtiges Gebäude!
 

 
 
Da habe ich mich dann noch einmal für ein  Foto überreden lassen und ab dann hatte ich keine Lust mehr zum Laufen.

Außerdem wurde es auch ein bisschen kühl und windig und das mag ich so gar nicht!

Gut, dass mein "Wagen" dabei war. Darin habe ich es mir wie immer gemütlich gemacht.







Meine Leute sind dann noch eine Weile umher "gewandert" und haben sich unter anderem das berühmte Gebäude "The Egg" angesehen.

Na ja, für ein Foto mit Herrchen stelle ich mich doch gerne zur Verfügung.


 
Noch ein paar "allgemeine" Fotos von dieser wirklich sehenswerten Stadt und einer bemerkenswerten Baustelle, die man erst auf dem zweiten Blick als eine solche erkennt.



Hier sind wir wieder auf dem Weg zu unserem Auto, um ins Hotel zu fahren. Da bin ich dann für Herrchen noch einmal für ein Foto aus meinem Wagen gestiegen. Gerne wären wir für "ein Bier" eingekehrt. Leider waren Hunde nicht zugelassen. Denn dafür benötigt man in den USA eine gesonderte Lizenz, die anscheinend ziemlich teuer ist. Dann eben nicht - obwohl es eine wirklich wunderschöne alt eingerichtete Kneipe war. Aber da kann man nichts machen. Draußen geht fast überall, rein dürfen wir nicht - so ist es nun mal das Gesetz. ICH versteh das nicht, schließlich weiß ich mich doch zu benehmen!

 

Am nächsten Morgen beim Morgenspaziergang haben meine Lieblingsreisebegleiter ihr Lieblingsgeschäft gefunden. Einfach toll dieser Laden! Diese Geschäfte findet man mittlerweile sehr oft und meine Leute gehen dort gerne einkaufen. Auch für mich gibt es da gesunde und leckere Sachen zu kaufen. Deshalb hier ein Foto.

 
Nachdem wir alle ausgiebig und gut gefrühstückt hatten, haben wir uns wieder auf den Weg gemacht. Unsere nächsten Ziele sind Syracuse und danach die Niagarafälle und Buffalo.
 
Niagarafalls - Buffalo - Pittburgh 
 
An diesem Tag sind wir sehr früh aufgestanden, da wir eine längere Strecke vor uns hatten. Meinen Morgenspaziergang habe ich freiwillig abgekürzt, denn das Wetter hat mir gar nicht gefallen. Es nieselte so vor sich hin, das Thermometer war ins "Einstellige" gefallen und überhaupt - ich hasse Regen! Also irgendwie genau der richtige Tag, um im Auto durch die Gegend zu fahren.

Diese Straßen, denen man mit den Augen über viele Meilen folgen konnte, waren schon "spannend", zumindest habe ich das den Begeisterungsäußerungen meiner Reisebegleiter entnommen.

   
 
Also - jede Menge Gegend an diesem Tag und nur recht selten zeigte sich der Himmel freundlich. Schön anzusehen war allerdings trotz des etwas trüben Tages die Natur in ihren wunderschönsten Farbschattierungen von Gelb, Rot, Grün und Braun.
 
UND - dieser Tag war der Tag der merkwürdigen Straßenschilder. Hier ein paar schöne Beispiele:
 




Das Schild mit dem LKW ist ja vom Grundsatz her nicht so falsch, wenn es nicht an einer Straße gestanden hätte, die fast schnurgerade und maximal hügelig daher gegangen ist, obwohl es im Verlauf dieser Strecke schon etwas achterbahnartig rauf und runter ging und da fand man dann kein solches Schild mehr. Vielleicht hat es sich bei diesem Schild ja um eine Vorankündigung gehandelt ;-) Auch Skifahrer, die die Straße kreuzen, wurden angekündigt, was uns im Nachhinein und nachdem vor allem Buffalo, wo wir an diesem Tag noch durchkommen werden, gerade erst von Schneemassen eingedeckt wurde, nicht mehr wundert.

Als es zwischendrin einmal für kurze Zeit aufgehört hat zu regnen, sind wir in einem kleinen, recht hübschen Ort mit dem Namen Cazenovia ausgestiegen und haben einen Schnüffelspaziergang unternommen. Ich kann Euch sagen, so ein Hydrant ist die beste Bildzeitung, die ich kenne! Da hatte ich erst einmal jede Menge zu tun. Also, zuerst einmal alle Nachrichten lesen und dann selbst welche hinterlassen - ist doch klar!
 
Und weil Herrchen und Frauchen da viel Verständnis für mich gezeigt haben, bin ich dann auch mit ihnen in ein kleines hübsches Kaffee gegangen, wo man draußen sitzen konnte und habe geduldig gewartet, bis Apfelkuchen (die Stücke waren riesig!) und Milchkaffe (auch riesig) vertilgt waren - Foto inklusive, schließlich bin ich ja kein Un"hund".

Leider hatte es nur für kurze Zeit aufgehört zu nieseln und so haben wir dann schnell unsere Reise fortgesetzt. Ein bisschen kam es uns so vor, als wären wir all diese Straßen bereits gefahren, so ähnlich waren sich Landschaft und Straßen.

Ich hab es mir dann irgendwann auf Frauchens Schoß gemütlich gemacht und eine Schlafrunde eingelegt. Am Abend sind wir in Niagara angekommen und waren alle recht müde. Also haben wir unser Hotel aufgesucht und sind früh zu Bett gegangen.

Am anderen Morgen sind wir dann zu den Niagarafällen gefahren. Es war ziemlich kalt aber es hatte Gottseidank aufgehört zu nieseln. Ich habe ein Shirt angezogen bekommen (ich mag es gar nicht, wenn's kalt ist) und darüber mein Geschirr mit dem molligem Innenfutter - hat übrigens Frauchen für mich genäht -.
 
TOLL - BEEINDRUCKEND - GEWALTIG sind die Worte, die den Menschen beim Anblick dieser Wassermassen einfallen.
 

Na gut! Irgendwie kam's ganz schön feucht daher und mein Interesse galt eher anderen Gegenständen.
Nachdem meine Leute lange genug geschaut und ich lange genug geschnüffelt hatte, haben wir noch ein paar Erinnerungsfotos gemacht. Die Dame auf dem unteren Bild hat gefragt, ob Sie ein Foto von mir machen darf - durfte sie natürlich, ist doch klar. Nicht, dass ich eitel wäre, aber sie war so nett, dass wir dann gleich noch ein Foto mit ihr zusammen gemacht haben zur Erinnerung.
 
 
Die Stadt, die man im Hintergrund der Fotos sieht, ist übrigens Toronto/Kanada und dort käme man hin, wenn man über die Brücke s.u. gehen würde. Mein Interesse galt auch hier eher dem Kameraden am Baum. Ich habe ihn sogar angesprochen, leider hat er so gar nicht  reagiert. Ich nehme mal an, er sprach nicht meine Sprache. Schade.

Kurzfristig haben wir nach dem Besuch der Niagarafälle beschlossen, nicht noch einmal zu übernachten, sondern noch weiterzufahren bis Pittsburgh, da es noch relativ früh am Tag war.

Herrchen hat noch schnell eine Ansichtskarte gekauft und dann ging's on the Road again.
Mir war das Recht, denn ich liebe Autofahren, wenn ich rausschauen kann.
Noch ein Abschiedsfoto von Niagara und schon waren wir auf dem Weg über Buffalo nach Pittsburgh.




Beim Anblick des Straßenschildes links hat Frauchen uns mal wieder mit einer Strophe eines Gedichtes überrascht:

Die "Schwalbe" fliegt über den Eriesee, Gischt schäumt um den Bug wie Flocken von Schnee;
Von Detroit fliegt sie nach Buffalo - Die Herzen aber sind frei und froh.



  • Leider ein etwas tragisches Gedicht - aber was den Menschen so einfällt bei einem einfachen Straßenschild..........

Connecticut Street Armory, Buffalo
Home to the 74th Regiment of the New York National Guard




Buffalo haben wir nur durchfahren. Dabei sind wir direkt am Rathaus vorbei gekommen. Ein sehr schönes Art Deco Gebäude.

Wir haben gemeinsam beschlossen, dass der Weg das Ziel ist.

Der Himmel war auch an diesem Tag leicht "verhangen" und passte genau zu dem, was uns dann vor die Linse kam:

Und NEIN - wir sind immer noch auf dem Weg nach Pittsburgh.
Die Straße führte uns durch große Weinanbaugebiete. Auch das Wetter war auf dem Weg der Besserung. Die Sonne ließ sich ab und zu wieder sehen und Bäume und Sträucher in den schönsten Herbstfarben leuchten.
 





  
Bei diesem "Kameraden" hier haben wir uns gefragt, ob es wohl
seine Aufgabe ist, die Biscuits zu bewachen, die auf dem
Schild angekündigt werden.

Übrigens - bevor jemand fragt - selbstverständlich habe ich meine Schnüffelpausen bekommen.


Zum Beispiel hier in diesem kleinen Straßendorf irgendwo auf der Strecke. Es war, als wäre die Zeit stehen geblieben. Herrchen meinte, wenn hier keine Autos stünden und die Straßen ohne Asphalt wären, könnte man glauben, dass plötzlich Cowboys und Indianer auf Pferden um die Ecke kommen.



Geschäfte und Auslagen wie aus dem 50er Jahren.
Leider passte der Pepsi-Automat so gar nicht ins Bild.
Ok, auf dem Foto kann man mal wieder wie so oft sehen,
wer sich von uns Männern hier für was interessiert.
 



Aber meistens verstehen wir uns "blind" und warten auch gemeinsam
geduldig, wenn Frauchen in irgendwelchen Geschäften verschwindet.
 

Und auch das gehört zum Bild einer Landschaft. Nicht immer ist alles nur schön.


 
Alles in allem war es bisher eine tolle Reise.
 
Mit Einsetzen der Dunkelheit haben wir Pittsburgh erreicht. Das letzte Stück sind wir über den Highway gefahren, da wir ansonsten unser Hotel nicht gefunden hätten. Herrchen hat das prima hinbekommen, obwohl er meinte, New York bei Nacht sei einfacher zu fahren gewesen als Pittsburgh. Lauter Baustellen und keine richtigen Umleitungen, da hat auch unser Navi gestreikt.
 
Auch an diesem Abend sind wir ziemlich müde ins Bett gefallen. Ich beende an dieser Stelle meinen Bericht für heute. Das nächste Mal geht's dann weiter mit Pittsburgh. Danach folgt Baltimore und Washington.
 
Wie berichtet, war es bereits dunkel, als wir Pittsburgh erreichten. Müde und ein wenig genervt wegen der undurchsichtigen Straßenführung, war unser erster Eindruck nicht gerade der Beste, obwohl ich bereits auf dem Weg dorthin ein kleines Nickerchen gemach habe. Natürlich hat Frauchen mich beim Wachwerden fotografiert (typisch!).
Jetzt aber mal ganz ehrlich, wer sieht schon aus wie aus dem Ei gepellt, wenn er gerade wach geworden ist??

Aber - nachdem wir mit dem schönsten Sonnenschein am nächsten Morgen geweckt wurden und auch mein Morgenspaziergang sehr zu meiner Zufriedenheit ausgefallen ist, hat uns Pittsburgh dann doch entschädigt mit guten Schnüffelecken und einer schönen Kulisse.

Bereits der Weg in die Stadt (wir haben etwas am Rande genächtigt) war problemlos und hat uns schöne Aussichten geliefert.

Dieser Friedhof mit der kleinen Kapelle auf dem Hügel
sah sehr malerisch aus,
obwohl er direkt an der Straße lag



Wir haben dann einen tollen Parkplatz gefunden, von dem aus wir über eine sehr schöne Brücke direkt in die City von Pittsburgh gelangt sind.

Ehrlich gesagt, ist das (links) mal wieder so eine komische Foto-Idee gewesen, aber was tut man nicht alles, damit auch die Reisebegleiter zufrieden sind.

 
 
Die Stadt an sich war interessant und die Hydranten und Parks "hundefreundlich" angelegt. Allerdings, wie ich ebenfalls aus den Äußerungen meiner Reisebegleiter hören konnte, hatten wir so ganz langsam genug Hochhäuser gesehen.
 
Trotzdem natürlich hier noch ein paar Fotos.

 


Auch in Pittsburgh findet man - zwischen den Hochhäusern eingeklemmt - schöne alte Kirchen und beeindruckend gebaute Hochhäuser, wie wir es schon von New York und den anderen großen Städten kennen.


 


Wir haben also einen kleinen Rundgang gemacht und sind dann über die wunderschöne Brücke zurück auf die andere Seite gegangen.
 




Dort haben wir uns noch den historischen Bahnhof mit den alten Zügen angesehen und sind noch ein wenig herumgegangen. Dann haben wir uns ein wenig hingesetzt, um die Sonne zu genießen und alles noch einmal auf uns wirken lassen.


Am frühen Nachmittag ging unsere Reise dann weiter in Richtung Washington, wobei wir natürlich noch eine kleine Rundfahrt durch die Außenbezirke von Pittsburgh gemacht haben.
 

Dabei haben wir dann dieses Bauwerk entdeckt - Bavaria is everywhere!

 






Nachdem wir wieder einmal einige schöne Brücken überqueren durften
 
 
sind wir endgültig am Rand von Pittsburgh angekommen waren, wo wir noch einen Moment durch einen Schulbus "ausgebremst" wurden. Ein bisschen habe ich mich schon gewundert, dass der ganze Verkehr zum Stehen kam. Aber: In den USA ist es so, dass kein Verkehr an einem stehenden Schulbus mit ausgefahrenen Stop-Schildern vorbeifahren darf. Toll - oder. So können alle Kinder ohne Gefahr in jede Richtung aussteigen.




 
Ein Blick zurück und wir sind wieder on the Road. Unser Ziel: Harrisburgh, wo wir übernachten werden.


Ganz deutlich sieht man, dass der Herbst Einzug gehalten hat.
Auch die Temperaturen sind trotz strahlendem Sonnenschein herbstlich.

Irgendwo auf der Strecke, dann plötzlich dieses Bild - ausgemusterte Autos soweit das Auge reicht.
Da habe selbst ich etwas irritiert geschaut.
 
Auch das Haus davor sah irgendwie verlassen aus.





Direkt oberhalb der Straße befand sich dieses überdimensionale Schild, welches wohl von einem der unzähligen Religionsgemeinschaft dort aufgestellt wurde.
Wir waren also ganz in der Nähe der Stelle, wo seinerzeit die Katastrophe mit Flug Nr. 93 passiert ist.



Einige Zeit später führte ein Hinweisschild dort hin, wo man gerade dabei ist, eine Gedenkstätte zu errichten.
 
Selbstverständlich haben wir dem Ort einen Besuch abgestattet und einen Moment der Stille erlebt.
 
 

Im weiteren Verlauf führte uns die Straße - wie bereits des Öfteren zuvor - durch malerische Landschaften mit ganz vereinzelten Häusern und kleinen Kuriositäten (s. unten). Natürlich auch hier nicht ohne Pausen!








Irgendwie ist uns da die Zeit etwas davon gelaufen, so dass Herrchen dann beschlossen hat, das letzte Stück über den Highway zu fahren, da die Sonne bereits dabei war, sich zu verabschieden. Damit hat sie uns ein tolles Schauspiel geliefert, denn die Berge leuchteten in einem herrlichen orange.


 

Harrisburgh haben wir im Dunkeln erreicht und sind wieder einmal ziemlich müde und nach einem ereignisreichen Tag ins Bett gefallen.
 
Wir haben also in Harrisburg übernachtet und wollten die Stadt natürlich nicht verlassen, ohne wenigstens eine kleine Rundfahrt zu machen.
Nachdem ich meinen ausgiebigen Morgenspaziergang beendet hatte, bin gerne wieder ins Auto gesprungen zur Weiterfahrt.


 
Auch in Harrisburg gibt es ein paar tolle Brücken.
Unten sieht man eine der Eisenbahnbrücken über den Susquehanna.
 
 
Unser Weg führte durch Downtown  Harrisburg Richtung Baltimore.




Aufgehalten haben wir uns in Harrisburg nicht (schon wieder eine typische Großstadt, nicht uninteressant aber ......)

Auf diesem Weg konnten wir einige "wenn-ich-einmal-Reich-wär-Häuser" sehen - einfach toll.

Na gut, mit den Mülleimern im Vordergrund nicht gerade soo toll
aber es war halt gerade Müllabholtag.

Schon besser - oder?





Auch diese beiden sind nicht zu verachten.
(Kann wohl sein, dass ich beim Fotografieren aus dem Autofenster heraus immer ein wenig im Weg war, aber ich interessiere mich halt für die Umgebung, durch die ich gefahren werde.)

Ein "Lieblingsauto"
Ein Teich mit hunderten von Enten.
Ich wär da so gerne ausgestiegen, durfte aber nicht.
Gegen Mittag sind wir dann in Towson gelandet und haben kurzfristig entschieden, uns die "Beine zu vertreten" und danach eine Kleinigkeit zu essen.
 



Nach einem ausgiebigen Spaziergang war ich recht müde und habe mich zum Ausruhen in meinen Wagen zurückgezogen.
 
Meine Reisebegleiter hatten ein nettes Italienisches Restaurant gefunden, wo man auch draußen sitzen konnte und so waren alle zufrieden.
Wir konnten uns Zeit lassen, denn bis Baltimore war es nun nicht mehr weit. Am späten Nachmittag kamen wir an uns sind zuerst in unser Hotel gefahren, um danach einen kleinen Bummel durch das abendliche Baltimore zu machen.
 
 

 Ein weiterer schöner Tag war zu Ende und mal wieder hatten wir unseren Schlaf  "redlich verdient".
 
Am nächsten Morgen dann und natürlich wie immer nach Morgenspaziergang und Frühstück ging es weiter Richtung Washington. Dieser Weg führte uns direkt durch Baltimore und seine Außenbezirke, die leider nicht immer schön anzusehen waren und trotzdem hier gezeigt werden sollen.
 






Immer wieder auf dieser Reise sahen wir solche (s. links und unten) "Bauwerke" und immer wieder waren wir darüber ziemlich erstaunt.
 
Zum Schluss kamen wir noch am Stadion vorbei und verließen dann Baltimore indem wir die
W. Hamburg St. überquerten.
Und ja, wir sind immer noch in den USA.

 
 
Wir befanden uns auf dem Weg nach Washington und obiges Gebäude passt wohl sehr gut dazu. Leider haben wir es versäumt, nachzuforschen, um was sich hier handelt. Aber schön anzusehen ist es allemal.







Wir hatten Washington erreicht.
Und dies war meine erste "Amtshandlung":


Falls noch jemand Zweifel hat an meiner Autorität,
so sollte er dieses Foto studieren!
So, nachdem das nun geklärt wurde beginnt hier unser Rundgang durch Washington, wobei wir die Bilder sprechen lassen.
 









 

Klar, dass ich für ein Foto eine erhöhte Position benötige.
Frauchens Bein ist genau die richtige Höhe.

Diese Musik mochte ich gar nicht und habe das auch lautstark kundgetan, so dass meine Leute ganz schnell mit mir weitergehen mussten :-)


 
 
Rund ums Weiße Haus
 
Meine Nachrichten an diese Stadt habe ich an einem meiner "Lieblingsbriefkästen" hinterlassen. Danach sind meine Reisebegleiter in der Nähe von unserem Parkplatz noch einen Happen Essen gegangen, da habe ich bereits in meinem Wagen friedlich vor mich hin geschlummert.


 
Beim Rausfahren aus der Stadt bin ich dann noch einmal kurz aufgewacht, schließlich musste ich doch aufpassen, wohin die Reise geht.
Der Weg war nicht sehr weit und wir hatten unser Hotel erreicht.

Am anderen Tag sollte die Reise weiter gehen.
 
Vorher noch ein paar Fotos von unserer Fahrt quer durch Washington, die nicht ganz ohne Umleitung ging, da in Washington gerade ein Marathon stattfand, in Richtung Front Royal.



Ja wo laufen sie denn? Wenn man genau hinsieht,
kann man ein bisschen was davon sehen.

  
 
 
Nach diesem Foto hatten wir Washington verlassen und waren wieder unterwegs.
Wir hatten einen der schönsten Strecken auf dieser Rundreise vor uns und davon werde ich dann beim nächsten Mal berichten.
 

 
Heute kommt eine der schönsten Strecken unserer USA-Rundreise.

Der Skyline Drive (Shenondoah National Park/Virginia) - viele Bilder, die einfach für sich sprechen.

Nur so viel: nach den vielen Städten eine willkommene Abwechslung, die uns allen trotz der langen Autofahrt sehr gut gefallen hat. Selbstverständlich habe ich meine Pausen bekommen und wie immer meinen tollen Beifahrerplatz gehabt.


Und los geht's:


 


Bei unserem ersten Stopp haben wir einen sehr schönen Spaziergang gemacht. Wow - was für eine Geruchsexplosion! Und alles ziemlich fremde Gerüche, die ich so noch nie vorgefunden habe.
Meine Reisebegleiter sagten was von Bären, Hirschen, Luchsen, Skunks. Es war ein Fest für meine Nase und an manchen Stellen so interessant, dass ich halt ein bisschen länger gebraucht habe ;-)

 










Mary Rock Tunnel
 




Frauchen hat gefühlte tausend Fotos gemacht - aber das musste an diesem Tag einfach mal sein.
Irgend ein netter Mensch hat dann auch mal ein Bild von uns Dreien gemacht. An dieser Stelle hat es ganz schön gezogen - aber die Aussicht war es wert!
 

Hi hi - in Herrchens Arm hatte ich ein wenig Schutz, aber ihm ist der Wind ganz schön durch die Haare gefahren.

Hier haben wir das letzte Mal Halt gemacht. Obwohl wir unterwegs relativ wenig Autos gesehen haben, auf den ausgewiesenen Parkplätzen konnte man sehen, dass doch viele Leute unterwegs waren. Wir hatten ja auch "Kaiserwetter".

 

 

 
Ein bisschen später haben meine Leute dann beschlossen, den Skyline Drive zu verlassen, um noch rechtzeitig ein Hotel für die Nacht zu finden. Mir war es egal. Nach einem letzten Blick, habe ich mich erst einmal zur Ruhe begeben.
 
 


Nachdem wir abgefahren waren, sind wohl diese lustigen Bilder entstanden (ich habe da noch tief und fest geschlafen).

Man beachte die Reklame im rechten Fenster!
Solche Bilder kann man nur machen, wenn man von den üblichen Wegen abweicht.


Noch ein Blick zurück und dann mussten wir die Autobahn nehmen, weil wir mal wieder spät dran waren. Unser Ziel zum Übernachten war Roanoke. Eine Zwischenstation. Trotzdem haben wir am anderen Morgen einen ausgiebigen Spaziergang gemacht, worüber ich mich sehr gefreut habe.
Vom Hotel aus hatten wir am Morgen noch einmal einen wunderschönen Blick auf die Berge.
 
Und ich bin bei einem schönen langen Spaziergang voll auf meine Kosten gekommen.

Viele Fotos haben meine Leute hier nicht gemacht. Nur ein paar Aufnahmen im Vorbeifahren.
 

 
 





Mit diesem Foto sind wir bereits auf dem Weg nach Raleigh, wovon ich beim nächsten Mal berichten werde.
Noch mit den vielen Eindrücken im Kopf von den Bergen und der Farbenpracht begeben wir uns auf den Weg nach Raleigh. Ich freue mich, wieder unterwegs zu sein und verteile erst einmal ein paar Küsschen, bevor ich es mir in der Mitte bequem mache.




Unterwegs gab es diesmal nicht viel zu sehen, so dass wir - bis auf eine PP für mich - recht bald in Raleigh angekommen sind.
Ein kleiner Park lud zum Spaziergang ein. Für meine Leute gab es ein bisschen was geschichtliches zu sehen und für mich jede Menge Nachrichten zu erschnüffeln.



Und natürlich habe ich mich dann auch gerne mal wieder für das eine oder andere Foto zur Verfügung gestellt ;-)


hier z.B. vor der George Washington-Statue


Statue mit den U.S. Präsidenten von North Carolina

Bei diesem Herren handelt es sich um Zebulon Baird Vance


Nachdem wir am späten Nachmittag unser Hotel bezogen haben, sind wir noch einmal zu einem kleinen Abendspaziergang aufgebrochen, der uns allen sehr gut gefallen hat, da es ein paar sehr schöne Lichtobjekte zu sehen gab.
Herrchens Arm ist immer ein sicherer Hafen.
Da fühle ich mich gut aufgehoben und schaue mir alles genau an.
Im Parkhaus neben uns stand ein wohl längst vergessenes Auto, dass wir gerne mitgenommen hätten.

Nach einem kurzen Spaziergang am anderen Morgen verließen wir Raleigh Richtung Wilmington.
Wir hatten einen längeren Weg vor uns, der aber sehr abwechslungsreich und interessant war, geprägt von großen landwirtschaftlichen Gebieten UND tollen Schnüffelecken.
 
 
Wir kamen an großen Feldern mit Kürbissen in jeder Größe vorbei und
tollen Häusern auf teilweise riesigen Grundstücken.
Ganz besonders beeindruckt waren wir von den großen Baumwollfeldern, von denen wir geradezu überrascht wurden, da wir nicht damit gerechnet hatten.
 
Ein, sich an den Straßenrand verirrtes Pflänzchen haben wir mitgenommen, welches uns später und nachdem wir es vor unserem Haus eingepflanzt hatten mit einer wunderschönen Blüte überraschte.
 
Noch einmal fuhren wir über einer dieser endlos geraden Straßen und dann konnten wir in der Ferne bereits Wilmington sehen.









Auf der Fahrt dort hin wies ein Schild auf die Möglichkeit zur Besichtigung eines alten Schlachtschiffes hin, was das "Marine"herz meines männlichen Reisebegleiters höher schlagen lies und so wurde spontan eine Besichtigung beschlossen.
 
Ich fand das ziemlich gut, denn so kam ich zu einer nicht geplanten Schnüffeltour. Zuerst haben wir also alle zusammen ein wenig gestaunt und geschaut und dann bin ich mit meiner weiblichen Reisebegleitung zu einem längeren Spaziergang rund um das Areal aufgebrochen und Herrchen konnte in aller Ruhe alles ganz genau "studieren".
 



Frauchen hat dann noch ein bisschen Sonne getankt, während ich mich in den Schatten gelegt habe.
 


Nach dieser Besichtigung haben wir entschieden, dass wir keine Stadtbesichtigung mehr machen und dafür lieber noch zu einem kleinen Spaziergang zur Myrtle Beach zu fahren, da es bereits spät am Nachmittag war.


Und so kam ich noch zu einem wunderbaren Spaziergang am Strand entlang.
Da kann man sich nicht beschweren.

Auf der Fahrt zu unserem Hotel habe ich noch versucht, die Augen offen zu halten, aber irgendwie hat mich dann doch der Schlaf "übermannt". Nach einem aufregenden und anstrengenden Tag waren wir alle ziemlich müde.

 
 
Wir sind dann auf dem direkten Weg nach Charleston gefahren, wo wir übernachtet haben.
 
Wir befinden uns auf dem Weg nach Savannah.
Und jetzt das Wichtigste zuerst. Ich habe einen neuen Kuschelbär bekommen.
 


Zuerst war ich ja ein wenig irritiert. Haben mich doch meine Leute an diesem Morgen und nachdem wir einen ausgiebigen Morgenspaziergang gemacht haben, für kurze Zeit alleine im Auto zurück gelassen, um in einem Kaufhaus Frühstück zu besorgen.
Es war noch ziemlich kühl an diesem Morgen und von daher kein Problem. Aber weg gehen ohne mich - da habe ich schon ganz genau hingeschaut, wo die hinlaufen.
Und ehrlich gesagt, ein bisschen hinterher gemeckert habe ich auch.
Aber - was soll ich sagen - es hat sich gelohnt für mich ;-).

Ich liebe mein neues Bärchen und habe mich beim Weiterfahren erst einmal angekuschelt und ein Stündchen geschlummert.


Aber, da ich ja sehr neugierig bin und immer unbedingt wissen will, wo es lang geht, habe ich mich danach wieder auf den Weg konzentriert, der uns, wie so oft, über einige schöne Brücken führte.
 
 Den ganzen Tag wurden wir von einem wunderschönen Himmel begleitet, deshalb gibt es hier ein paar extra Fotos davon.

Savannah war schnell erreicht. Zuerst bezogen wir unser "Quartier", um danach die Stadt zu besichtigen.
Nach einem schönen Spaziergang - Savannah hat wunderschöne Alleen und Parks, wie ihr nachher noch sehen werdet - haben meine Leute eine Stadtrundfahrt geplant.
 

Natürlich war ich dabei und durfte diese sogar auf Frauchens Schoß genießen. Die Leute waren alle so nett und freundlich.

Am offenen Fenster stehen, wenn einem der Wind um die Nase weht, ist echt toll.


Meine Leute haben jede Menge Häuser fotografiert und konnten sich am Ende gar nicht mehr entscheiden, in welchem sie wohl gerne wohnen würden.

Ich dagegen habe mir die Parks und Bäume in deren Nähe angeschaut und mich schon auf den nachfolgenden Spaziergang durch die Stadt gefreut.
 
 
Der Ausgangspunkt unserer Stadtrundfahrt befand sich gegenüber einer historischen Bahnanlage. Von da aus haben wir dann auch unseren Spaziergang durch die Stadt Richtung Hafen begonnen.
 
 


Einzige Merkwürdigkeit auf unserer Entdeckungstour durch Savannah, war nachfolgende "Touristenattraktion" in der Nähe des Hafens. Nun ja ..... Ich fand das ziemlich komisch und habe dies natürlich auch kundgetan, weil diese Frau dann auch noch mit dem Revolver herum geknallt hat.
 
 
Vom Spaziergang am Hafen waren wir drei sehr begeistert und sind eine ganze Weile geblieben.
 
  
 
Der Anblick der tollen Segelschiffe ließ Herrchens Herz höher schlagen.
Unzählige Kneipen und Restaurants waren voll mit Menschen. Viele saßen draußen auf den Bänken oder der Hafenmauer, um den Tag ausklingen zu lassen. Es herrschte eine Fröhlichkeit und Gelassenheit, wie man es sich eigentlich immer wünschen würde.
 
 

World War II Memorial - Riverstreet
 

 
 
Gerne wären wir noch etwas länger geblieben, aber der Tag war lang und wir ziemlich müde. So haben wir uns vorgenommen, bald noch einmal wieder hinzufahren.
 
Auf dem Rückweg zu unserem Parkplatz sind wir dann noch einen "Happen" gegessen gegangen und meine Leute konnten ein besonders gutes Bier aus der Region genießen.
 
 
Ein ereignisreicher Tag war mal wieder zu Ende. Ich habe mich zum Schlafen an mein Bärchen gekuschelt und bin glücklich eingeschlafen.
 
Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass unsere Reise nun dem Ende zugeht. So viel hatten wir gesehen, jede Menge Eindrücke waren zu verarbeiten und meine Reisebegleiter sprachen davon, dass irgendwie "die Luft raus ist".
 
In Valdosta wollten wir noch einmal Übernachten. Ein geplanter Abstecher nach Clermont wurde gestrichen - uns zog es jetzt in unser "Winter-Zuhause" nach Florida.
 
Bei unserer Weiterreise am andern Tag haben wir uns viel Zeit gelassen. Es wurden ein paar Geschäfte besucht und einige Kleinigkeiten eingekauft und ein paar wenige Fotos "geschossen".
Ja - ganz eindeutig  - die Luft war raus.
 
 


Auch an diesem Tag wurden wir von einem wundervollen Himmel begleitet.
Unterwegs irgendwo auf dem Land wurde hier (s.u.) getankt. Herrchen meinte, diese Zapfsäule müsse unbedingt fotografiert werden.

 
Valdosta wurde auch nur "gestreift" und nicht mehr angesehen. Das machen wir dann, wenn wir das nächste Mal nach Savannah fahren.
 

 

Ab hier sind wir bereits auf der Heimreise. Der Himmel ist strahlend blau und die Landschaft ist uns irgendwie vertraut.
Wir hängen so unseren Gedanken nach. Erzählen ein bisschen von dem, was wir unterwegs so alles gesehen haben, machen zwischendurch ein paar kleinere Spaziergänge und freuen uns auf unsere eigenen Betten.


Für den Rest der Fahrt benutzen wir die Autobahn und kommen glücklich und zufrieden am frühen Abend an. Unser Auto hat prima durchgehalten und uns gute Dienste geleistet.
 
 
Hiermit endet mein Bericht über unsere USA-Reise. Wir haben viel gesehen und doch noch so wenig. Mal sehen, wo uns unsere nächste Reise hinführt.
 
Bis dahin und wie immer ein herzliches wuff wuff
 
Euer Rocky
 
 
 
 


 

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