Kurztrip nach Key West

Wuff liebe Leser!
Montag, Dienstag, Mittwoch waren wir in Key West. Das Wochenende haben wir wohl deshalb nicht genommen, weil dann die Keys immer fürchterlich voll sind.
Wir waren mit Freunden unterwegs - im Wohnmobil. So bin ich noch gar nicht gereist und was soll ich sagen, ich fand's ziemlich bequem.


Die Männer waren Fahrer und Beifahrer und ich habe es mir bei den Frauen gemütlich gemacht.

Natürlich musste ich ab und zu "nach dem Rechten" sehen - bei freier Zeiteinteilung, das hat was.
 
Die Fahrt über die Keys ist sehr schön. Ein tolles Panorama und aus jedem Fenster hatte meine eine tolle Aussicht.
 
 
Meine Reisebegleiterinnen konnten viele schöne Fotos machen ;-) Ähm - natürlich auch von der Landschaft.


 




 
Zwischendurch habe ich ein wenig gedöst und die Mädels haben Socken gehäkelt (FRAUEN!)
 

 

Über den Campingplatz an sich schweigen wir uns hier lieber aus. Es ist der einzige so nah an Key West und deshalb haben sie ihn wohl so voll gestopft. Nicht einmal das Vordach konnten wir ausfahren wegen Platzmangel. Wir waren und alle einig - der sieht uns nicht wieder, da auch der Preis völlig unangemessen war. Allerdings war es ein Fest für meine Nase. Jede Menge Kolleginnen und Kollegen waren unterwegs und wir haben viele Nachrichten austauschen können.




Am Dienstag war Martin Luther King Jr. Day und es fand eine Parade statt. Besonders schön fanden wir das Instrument von diesem Herrn. Da hat sich einer viel Arbeit gemacht und den Tönen, die da rauskamen hat es keinen Abbruch getan.

 
In einem netten Lokal an der Duval Street haben wir eine kleine Stärkung zu uns genommen und die Kellnerin hat uns mit diesem kleinen Teller begrüßt. Süß oder?

 
Da wir alle ja bereits mehrmals in Key West waren, haben wir die berühmten Sehenswürdigkeiten, wie z.B. Hemingway Haus und Museum ausgelassen und uns nur treiben lassen.
Für mich war es zwar mein erster Besuch, aber wie ihr wisst, interessieren mich ohnehin ganz andere Dinge und davon gab es reichlich :-)
Selbstverständlich haben meine männlichen Reisebegleiter der berühmten Sloppy Joe's Bar  einen Besuch abgestattet während die Frauen - wie kann es anders sein - ein bisschen durch die Geschäfte gebummelt sind. Ich habe während dieser Zeit in meinem Wagen ein Schläfchen gehalten.
 

 
Der Spaziergang am Hafen entlang war dann schon wieder mehr nach meinem Geschmack.
 


 
 
Irgendwann hat Frauchen dann auf der Mauer gelegen und ins Wasser fotografiert. Das war vielleicht ein komischer Anblick. Ich habe dann mal hinterher geschaut. Da schwamm was im Wasser rum und das wurde fotografiert:
 

 
Quallen - soweit das Auge reichte. Mich haben die beiden "Kameraden" auf den Pfählen da mehr interessiert. Die sahen aus, als würden sie auf was warten und haben sich auf meine Ansprache hin überhaupt nicht gerührt. Komische Gesellen.
 
 
Leider hat es zwischendurch ein bisschen  geregnet. Es war zwar nicht kalt, aber irgendwie unangenehm. Gottseidank habe ich für solche Fälle meinen Wagen. Chrissy mit ihrem merkwürdigen Schirm konnte dagegen gar nichts ausrichten. Dieses Schmuckstück ist dann auch in den Mülleimer gewandert.
 
 
Wir haben uns dann noch ein bisschen treiben und ich ein wenig tragen lassen

 
und gegen Abend sind wir Richtung Hafen gewandert, um uns den Sonnenuntergang anzusehen. Leider ist auch dieser wegen des trüben Wetters nicht ganz so spektakulär gewesen, dafür aber sehr stimmungsvoll. Heinz konnte endlich seine Lederjacke, die er den ganzen Tag tapfer mit sich getragen hat und wegen der er sich einige Frotzeleien unsererseits von wegen Kälteeinbruch usw. anhören musste, anziehen.


Frauchens erklärtes Lieblingsschiff war ein schwarzer Segler, sehr modern und auf Hochglanz poliert. Den hat sie gleich von allen Seiten fotografiert. Bedauerlicherweise waren die Lichtverhältnisse nicht mehr ganz so gut.

 

Natürlich musste ich zum Schluss noch für ein Foto herhalten.


Ich mach das ja normaler Weise immer gerne, aber da hatte ich dann irgendwie keine Lust mehr dazu und hab einfach meinen bösen Blick aufgesetzt. Ganz schön wirkungsvoll - oder?
Wir haben uns dann auch auf den Heimweg gemacht - müde und ein wenig erschöpft. Key West ist halt auch eine laute Angelegenheit, Musik dröhnt aus jedem Lokal und jeden Geschäft heraus und irgendwann hat jeder genug davon.
 
Auf der Rückfahrt und zum Abschluss unseres Kurztrips noch ein Foto von unterwegs und einem wieder ins Blau übergehenden wunderschönen Himmel.
 
 
Bis bald und wie immer ein herzliches wuff wuff
 
Rocky
 

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