Donnerstag, 29. Juni 2017

Wandern im Bayrischen Wald - an der Ilz entlang bis Hals/Passau

und ein Link zum  Natur-Donnerstag bei Ghislana.

Wuff Ihr lieben Leser. Am letzten Wochenende haben wir eine schöne Wanderung durchs Ilztal gemacht.

Zuerst zeige ich Euch mal ein Bild, auf dem Ihr seht, welch schwierige Wegstrecke ich teilweise zu bewältigen hatte. Frauchen hat sich dafür extra auf meine Höhe begeben, damit die Perspektive auch stimmt. Dieses Bild sende ich dann auch mal zum DND-Tag am heutigen Donnerstag.

Solche Wurzel-Wege gibt es häufig auf der Wanderstrecke.


Wir starten in Kalteneck. Noch ein Foto und dann geht es endlich los.


Trotz der hohen Temperaturen ist es im Wald herrlich kühl und angenehm zum Laufen.

Die Sonne kommt von oben durch die Bäume und verbreitet ein wundervolles Licht.

Beim Anschauen der Bilder war Frauchen jedoch gar nicht zufrieden, irgendetwas war wohl mit dem Fotoapparat nicht in Ordnung und einige Bilder sind daher im Papierkorb gelandet. Trotzdem sind noch einige schöne Fotos übriggeblieben, finde ich.


 
 
Typisch Mensch - immer diese Fotografiererei - dabei hat Hund dafür eigentlich nicht wirklich Zeit, denn im Wald riecht es so wundervoll und deshalb sollten alle tief einatmen und viel davon mit nach Hause nehmen.
 
 
 
 
 
Immer wieder in Sichtweite die Ilz.
 

 

 
 







Interessant gewachsene Bäume,
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
seltsame Wurzeln
 
 
 
 
 
 
 
 
 
und moosbewachsene Felsbrocken
säumen den Weg. 
 

 

Selbstverständlich werden ab und zu Trinkpausen eingelegt
 
 
 
 
 
Viele kleine Bachläufe am Wegesrand erfrischen die Luft.
 
 
Nur wenn der Weg zu matschig wird, lasse ich mich von Herrchen tragen.
Ich kann es einfach nicht leiden, wenn meine Pfoten nass und klebrig sind.




















Ein kurzes Stück gehen wir über einen sog. Wirtschaftsweg, entlang an einer schönen blühenden Wiese.

Wir freuen uns, dass all die schönen "wilden" Blümchen hier blühen dürfen.




















Die äußerst interessante Spur am Rand der Straße habe ich entdeckt und diese sowie die Umgebung davon erst einmal ausgiebig inspiziert.
 


Jetzt ist es nicht mehr weit bis Fischhaus, wo wir Rast machen werden.

Ein Erinnerungsfoto muss sein und dann geht's weiter.









Bald ist wieder die Ilz in Sichtweite.

















In Fischhaus stärken wir uns alle mit einer Kleinigkeit zum Essen und einem kühlen Getränk. Ich bin ja damit immer etwas schneller fertig, als meine menschlichen Begleiter und mache es mir auf  meiner Decke im Schatten unter dem Tisch gemütlich.

Nach Fischhaus wechseln wir auf die andere Seite der Ilz.

Dieses "Monster" am Wegesrand hat mich zuerst etwas erschreckt. Als ich es dann ausgiebig begutachten will, springt es einfach davon und versteckt sich unter einem Blatt, so dass Frauchen kein richtiges Foto mehr machen kann.

Ein paar Meter weiter kreuzen unzählige Schmetterlinge unseren Weg. Leider lässt sich nur einer von ihnen direkt vor uns auf dem Weg nieder. Frauchen gibt sich jede Mühe, ein "schönes" Bild zu machen. Der Schmetterling tut ihr aber nicht den Gefallen, einmal für etwas längere Zeit an einer Stelle auszuharren.


Wir sind am Stausee Oberilzmühle und noch geht es gemütlich geradeaus.


Bald darauf geht es wieder in den Wald hinein und dann wird's etwas "ungemütlicher". Zuerst sind es nur große Wurzeln, die die Aufmerksamkeit des Wanderers erfordern, denn es geht auch beständig bergauf.
 
Und dann erreichten wir unser erstes wirkliches Hindernis. Der Sturm der letzten Tage hat seine Spuren hinterlassen.

 
Nach kurzer Inspektion beschließen wir einen kleinen Umweg. Leider schaffe ich das nicht mehr alleine, aber dafür habe ich ja meine Leute .......




Nur wenige Meter weiter, das zweite Hindernis.


Der Baum ist so "günstig" gefallen, dass eine kleine Lücke zum Durchklettern geblieben ist.
Einige hundert Meter gehen wir ungehindert weiter und dann schon kommt das dritte Hindernis. Dieses macht es uns nicht ganz so einfach, aber Aufgeben ist natürlich keine Option.

Herrchen und ich klettern als Erste hinüber.

Ich fühle mich in seinen Armen gut aufgehoben und so dürfen wir dann von der anderen Seite aus die anderen beim Überwinden des Hindernisses beobachten.





Danach geht es etwas ruhiger weiter - mal rauf und mal runter.

Dieser etwas "unsichere" Überweg ist nach den bisher bestandenen Abenteuern für uns natürlich keine große Herausforderung mehr.


ABER - sollten Mann/Frau/Hund nun gedacht haben "alle gute Dinge sind drei", dann werden wir recht bald eines Besseren belehrt. Vor uns ist der Weg dann endgültig total versperrt und Bäume liegen kreuz und quer über dem Weg, soweit das Auge reicht.

Wir müssen einen kleinen Abhang hinunter und dann auf den Gleisen der Ilztalbahn weitergehen.

Das ist eine recht ungemütliche Geherei und macht uns allen nicht viel Spaß.

Gut, dass die Bahn derzeit wg. Arbeiten durch Erdrutsch auf der Strecke nicht in Betrieb ist.


Nicht einmal richtig was zum Schnüffeln gibt es hier.
Wir sind sehr froh, als wir dann den Bahnübergang erreichen, über den wir ohnehin hätten gehen müssen, um wieder zum Ufer der Ilz zu gelangen
 
und werden durch diesen wunderbaren Anblick entschädigt.






Entlang der Ilz sehen wir viele "verwaiste" Boote, einige davon sind sicherlich schon lange Zeit nicht mehr bewegt worden.

Wir legen eine kleine Pause ein und dann geht's zum Endspurt.





Unser Ziel ist die Triftsperre und das dortige Gasthaus, in dem wir auch übernachten werden.










Wir freuen uns riesig, dass wir da sind und nehmen erst einmal in dem schönen Lauben-Gastgarten Platz.





Meine menschlichen Begleiter/innen haben sich ein frisch gezapftes Bier redlich verdient, ich selbst begnüge mich mit kühlem Wasser.






Nach einem gemütlichen Abend schlafen wir recht bald zufrieden ein. Leider begrüßt uns der nächste Morgen mit Regen. Wir frühstücken im Lokal und beratschlagen, was wir tun sollen. Nachdem wir erfahren mussten, dass wohl keine wirkliche Besserung in Sicht ist, beschließen wir, nach dem Frühstück noch bis Hals zu gehen und uns dort am Ortsausgang dann abholen zu lassen.


Mir ist alles Recht. Ich habe - wie immer - einen gemütlichen Platz und warte darauf, dass es wieder losgeht.








Draußen machen wir noch ein paar Fotos und bei leichten Nieselregen uns auf den Weg Richtung Hals.







Wir überqueren die Ilz und werfen noch einen Blick zurück auf unser Gasthaus, wo wir wunderbar geschlafen haben




Bei der Ente wissen wir noch ganz genau, was wir sehen..........................




....aber dieser Mann gibt uns Rätsel auf.

Unbeweglich steht er da und tut ?????? was auch immer.....






Wir gehen an ein paar schönen alten Häusern entlang,

























überqueren noch einmal die Ilz
und verabschieden und mit diesem schönen Rückblick.

 
Trotz allem war es ein schöner Ausflug. Ich bin sehr zufrieden, denn ich liebe es unterwegs zu sein.

Bis bald und ein herzliches wuff-wuff, Rocky