Dienstag, 4. August 2015

Wanderurlaub im Nationalpark Hohe Tauern

 
"Das Wandern ist des Rockys Lust, das Wandern ist des Rockys Lust, das Waaandern" ........

Wuff, wuff, meine Lieben. Ich bin noch ganz im Wander-Rausch! Das waren mal wieder ein paar Tage nach meinem Geschmack. Mit meinen Leuten und Freunden waren wir zu Herrchens Geburtstag wie jedes Jahr ein paar Tage wandern.

In Krimml wurde das Auto geparkt und dann ging es zu Fuß weiter mit dem Ziel "Krimmler Tauernhaus", wo wir übernachtet haben.
Der Anfang war ja nicht ganz so toll. Zwar sind die Krimmler Wasserfälle ein wirkliches Naturschauspiel, ABER
1. waren eindeutig viel zu viele Menschen dort unterwegs und das ist nicht wirklich was für mich, denn es galt, unzähligen Füßen geschickt auszuweichen,
2. ist es in der Nähe von Wasserfällen immer ziemlich feucht, was ich so gar nicht schön finde und
3. sah es gefährlich nach Regen aus und was ich davon halte, habe ich ja bereits mehrfach erwähnt.

Ergo haben wir den ersten Anstieg (es geht dort ganz schön steil bergan) ziemlich zügig hinter uns gebracht. Danach wurde es dann auch zunächst viel besser.

 


Nachdem wir also den größten Menschenauflauf hinter uns gelassen haben, wurde Rast gemacht.
Schließlich ist Trinken ganz wichtig! Und dann spürte ich die ersten Tropfen. Ich weiß ja nicht, was daran so komisch ist. Vorsichtshalber habe ich mich unter die Bank verzogen, man kann ja nie wissen! Ich habe mich dann überreden lassen, erst einmal weiter zu laufen. Meine menschlichen Begleiter/innen hatten vorsichtshalber schon einmal die Regenumhänge aus den Rucksäcken genommen.

Kurze Zeit später ging es dann richtig los. Es regnete in Strömen. Wer mich nicht kennt, weiß spätestens in diesem Augenblick, dass ich dann keinen weiteren Schritt mehr mache (Punkt!)

Frauchen hat sich erbarmt und mich mit unter ihren Regenumhang genommen. Typisch Menschen, die natürlich davon trotz strömendem Regen ein Foto machen mussten.

  
Irgendwann, lange Zeit später, wurde es dann etwas besser und ich habe mich bereit erklärt, den letzten Rest des Weges wieder zu laufen, denn eigentlich hasse ich getragen zu werden fast genauso sehr wie den Regen. Außerdem gab es so viel neues zu erschnüffeln und das geht nun mal nicht von oben herab.

Inzwischen waren wir auch so gut wie ganz alleine unterwegs und waren sehr froh, als wir unser Ziel endlich erreicht hatten.

 
Nachdem wir die nassen Jacken, Hosen, Schuhe und natürlich auch mein Geschirr in den Trockenraum gebracht hatten, haben wir unsere Zimmer bezogen. Frauchen hat meine kleine Reise-Wander-Decke auf ihr Bett gelegt und ich habe erst einmal ausprobiert, ob es mir so bequem war. Ich muss schon sagen, alles war recht gemütlich.
 

 
 
Danach habe ich mein Abendessen eingenommen und dann sind wir alle zusammen in den Gastraum gegangen, damit meine menschlichen Begleiter sich ebenfalls stärken konnten.
 
Da Herrchens Geburtstag war, wurde einige Male ein Prost ausgesprochen. Ich glaube ja, dass da so mancher Schnaps  (Zirbel-, Birnen-, Marillen-) dabei war, denn irgendwann ist Herrchen mit nur einem Latschen an den Füßen losgezogen, während der andere einsam unter dem Tisch gewartet hat.

 
  
 
Ich habe es mir in der Ecke auf der Bank bequem gemacht und erst einmal eine Runde geschlafen.
 



Auch diese kleine Kapelle gehörte zum Hof.

 Allerlei Tiere lebten auf oder in der Nähe unseres Hauses, die ich Euch hiermit vorstellen möchte:
 
Da waren die Schweine, die mich schon sehr interessiert haben und dann diese schönen Kühe, aber von denen halte ich mich eher fern. Das sollt man auch, wie uns die Wirtin sagte, denn Hunde können Kühe verschrecken und das wollten wir natürlich nicht, obwohl ich natürlich nicht gebellt habe.


 
Für meine Begleiter gab es viel selbstgemachtes zum Essen. Gute Butter, Joghurt, Käse und auch Wurst. Das Essen muss wohl sehr gut gewesen sein. Für mich hatten wir ja alles dabei, ist doch klar.
 
Ein paar Pferde auf der Weide rundeten das schöne Bild ab.
 
 
Das waren die Kühe von der benachbarten Hütte, die wir immer sehen konnten,
wenn wir aus dem Fenster geschaut haben.
 
Das Wetter war eher durchwachsen, trotzdem haben wir zu meiner größten Freude schöne Wanderungen gemacht.
Nachfolgend ein paar Bilder:
 
Frühmorgens vor dem Losmarschieren
 
Unsere "Herberge" von oben gesehen
Manches Mal ging es steil bergauf.

Oben angekommen, dann wieder schön gerade aus.



Ich hatte echt eine Menge zu erschnüffeln und eigentlich keine Zeit für Fotos.
 
 
Viele kleinere Wasserläufe luden zum Verweilen ein.
 
Kleine Steinmandl säumten die Wege.
 


 


Wir kamen an verlassenen Hütten vorbei und nur eine war dabei, die bewohnt war.



 
 
Solange es nicht geregnet hat, fand ich das Wetter ganz ok. Als es dann doch einmal etwas feuchter wurde von oben, haben wir glücklicherweise genau zur richtigen Zeit einen tollen Unterstand gefunden, wo wir einfach abgewartet haben, dass es besser wird und die Gelegenheit zu einer kleinen Stärkung genutzt. Eigentlich war es sogar ganz lustig.
 
 

Ein paar "Foto-Fundstücke" vom Wegesrand:

 




 
Und natürlich noch ein paar schöne Bilder von unserem Quartier, vom Wandern
und der schönen Landschaft bei bestem Wetter: 
 





 
 
Eigentlich selbstverständlich!
 
Jetzt freue ich mich auf nächstes Jahr. Mal sehen, wo wir dann wandern gehen.

Ein herzliches WUFF

Euer Rocky